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SPORTSTIPENDIEN IN DEN USA FÜR RINGEN
Sport in den USA allgemein: Aus dem deutschen Sportsystem kennen wir die Unterteilung der Vereine in ein Ligasystem. Leistungsorientiertes Sporttreiben findet bei uns meist in traditionellen Vereinen statt, die in unterschiedlich leistungsstarken Ligen jährlich in Verbandsspielen um Auf- bzw. Abstieg kämpfen. Dieser traditionelle Vereinssport existiert in den USA jedoch nicht. Der amerikanische Sportbetrieb findet vielmehr fast ausschließlich an den Colleges bzw. den Unis statt. Gespielt wird zwar auch in verschieden Ligen, jedoch erfolgt die Einteilung der Mannschaften in die Ligen weniger nach Leistungsstärke, sondern vielmehr nach der Größe der jeweiligen Hochschule. Unterteilt werden die Divisionen in: NCAA (National Collegiate Athletic Association) I,II und III und NAIA (National Association of Intercollegiate Athletics) So findet man in der NCAA I die meisten und die größten Colleges bzw. Unis. Generell kann man sagen, dass in dieser Division im Durchschnitt das höchste sportliche Niveau vorliegt. Jedoch variiert die Leistungsstärke sehr stark, so dass eine gute Mannschaft aus einer der anderen Ligen durchaus auf höherem Niveau spielen kann als eine der schwächeren Mannschaften der NCAA I. In der NCAA II trifft man auf kleinere Hochschulen und - damit verbunden - auch auf sehr unterschiedliche Leistungsniveaus. Die NCAA III kann als die schwächste Division bezeichnet werden. In dieser Liga werden aber auch keinen Stipendien angeboten. Die vierte Liga, die NAIA, ist leistungsmäßig vergleichbar mit der NCAA II. Allerdings sind hier nicht so viele Sportarten vertreten. Zeitpunkt, um mit einem Stipendium im Bereich Ringen in die USA zu gehen Der beste Zeitpunkt, um mit einem Sportstipendium in die USA zu gehen, ist sicherlich direkt nach dem (Fach-) Abitur oder 1-2 Jahre später. Generell existiert die Regelung, dass man nur im Alter von 18-24 Jahren in den amerikanischen College-Ligen mitspielen darf. Deshalb verpflichten die Coaches verstärkt jüngere Sportler, da sie dann zumindest die Möglichkeit haben, längerfristig mit ihnen zusammenzuarbeiten. Natürlich ist es aber auch möglich, nur für ein Jahr in die Staaten zu gehen. Jedoch verliert man nach dem Abi mit jeder Saison, die man im deutschen Ligasystem mitspielt, ein Jahr Anspruch auf Collegesport. Deshalb gilt: je früher, desto besser! Stipendien im Bereich Ringen: Ringen spielt an US- Hochschulen im Vergleich bspw. zu Fußball zwar eine eher untergeordnete Rolle. Jedoch ist es für Männe möglich, Stipendien im Ringen zu erhalten. Knapp 250 Universitäten und Colleges vergeben ein Stipendium an gute Ringer für die Teilnahme an den Uniwettkämpfen und nationalen Meisterschaften der jeweiligen Division. Leistungsniveau für Ringerstipendium: Als Bewerber um Ringstipendium sollte man auf jeden Fall bei Landesmeisterschaften vordere Plätze erreicht haben und bei Nationalen Meisterschaften mindestens teilgenommen haben. MÄNNER: NCAA I: Regionalliga - Bundesliga NCAA II: Oberliga - Bundesliga NAIA: Oberliga - Bundesliga Voraussetzungen für Ringerstipendium: Um überhaupt zu erfahren, ob ihr eine Chance auf ein Stipendium habt und damit auch vermittelt zu werden, füllt bitte die unverbindliche Chancen-Schätzung aus, damit wir ein detailliertes Bild von euch bekommen. Wenn ihr eine Chance auf ein Stipendium habt, bekommt ihr ein ausführliches Dokument mit allen Informationen über unseren Service und der notwendigen Vorgehensweise. Dieses Dokument bekommt ihr nicht(!), wenn wir denken, dass ihr keine Chance auf ein Stipendium habt, da wir erfolgsbasiert arbeiten und so bei Zweifeln unseren Service verweigern müssen. Ringertraining im Rahmen eines Ringerstipendiums: Natürlich läuft das Ringertraining nicht an jeder Hochschule gleich ab. Jedoch kann man generell sagen, dass pro Woche ca. 5 Trainingseinheiten à 2-3 Stunden ausschließlich in der Ringerhalle stattfinden und ergänzend dazu noch Training im reinen Kraft- bzw. Ausdauerbereich. Dadurch, dass die Ringercoaches z.T. auch nach Erfolg bzw. Leistung bezahlt werden, ist das Ringertraining für deutsche Verhältnisse oft recht hart und nimmt auch deswegen einen großen Teil der Zeit des Collegestudiums ein. Nicht selten erreichen die Ringstipendiaten durch das harte Training eine nie da gewesene Fitness und Leistungsstärke. Ringer-Saison: Die Ringersaison der Männer beginnt im Winter. In erster Linie ist es sinnvoll, sich dementsprechend für ein Ringer-Stipendium zu bewerben. Ihr müsst allerdings unbedingt beachten, dass die ganze Bewerbungszeremonie eine gewisse Vorlaufzeit braucht, so dass ihr euch mindestens ein dreiviertel Jahr im Voraus schätzen lassen solltet. Ein halbes Jahr nach Saisonbeginn ist es ebenfalls möglich, Ringer-Stipendien zu vermitteln bspw., wenn ein Ringer der Uni-Mannschaft verletzt ist und der Coach dringend Verstärkung benötigt. Jedoch ist die Anzahl der Stipendien begrenzt. National Championships FRAUEN / MÄNNER: NCAA I / II: März NAIA: März WICHTIG FÜR ALLE POSITIV GESCHÄTZTEN SPORTLER: Wenn ihr euch dazu entschließen solltet, mit einem Sportstipendium in den USA zu studieren, dann ist es äußerst wichtig, dass ihr ein sehr überzeugendes Video dreht! Denn die Coaches können sich nur sehr schwer vorstellen, wie gut bspw. der Hessenmeister im Freistilringen ist, es sei denn er/sie hatte schon mal einen vergleichbar guten deutschen Freistilringer im Team. Deshalb müsst ihr einerseits durch detaillierte Informationen über eure sportliche Historie und andererseits sehr stark durch das Video überzeugen Deshalb nehmt euch Zeit und dreht das Video genauso, wie in der Videoanleitung beschrieben. Denkt daran, es geht um vielleicht 30 000 US$ pro Jahr und das 4 Jahre lang. Die notwendigen 190 Euro für die professionelle Zusammenstellung des von euch auf VHS gelieferten Video-Rohmaterials durch das Sports-Media-Team ist deswegen ein Muss unseres Service, ohne Ausnahme. Wir möchten einfach die Chancen auf möglichst viele gute Stipendienangebote in eurem Interesse durch diesen Service maximieren. Inhaltlich Lasst euch am besten bei einem offiziellen Wettkampf während eurer Saison filmen. Daraus kann das Sports-Media-Team dann geeignetes Videomaterial zu einem a) Highlight Video und b) einem längeren, wenig editierten Video zusammen schneiden. Darüber hinaus solltet ihr ganz gezielt Aufnahmen während des Trainings machen, bei denen ihr ausschließlich Grundtechniken und verschiedene Übungsformen zeigt. |
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