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Was geht ab?

Persönliche Erfahrungen

Unser Kunde Steffen Rau beschreibt auf seinem Blog seine Zeit in den USA:
http://www.steffenrau.de.tl

Unser Kunde Patrick Scheuchzer berichtet von seinem USA Aufenthalt in Texas:
http://www.scheuchzer.blogieren.com

Rabea Stückemann, Tennis Damen
... studiert seit dem August 2010 in Oregon



https://www.gotennis.de/blog

 

Unser ehemaliger Kunde Dominic berichtet von seinen Erfahrungen in den USA auf seinem dafür eigens kreierten Blog. Hier gewinnt man realistische Eindrücke vom Leben als Sportler mit Sportstipendium an einer Uni in den USA:
http://dreinold.wordpress.com/
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DR

Courtesy: FDU Athletics Communications

Der Sportstipendiat Boris Kalff stellt sein College (Flagler College) vor und interviewed den Soccer Coach.





Wie laufen die Wettkämpfe ab?
Die amerikanische Nationalhymne ist tatsächlich immer dann Pflicht, wenn einige Zuschauer präsent sind, was in den Sportarten Fußball, Baseball, Softball, Basketball, Football und oft auch Tennis der Fall ist. Die Stimmung ist wirklich immer einzigartig, vor allem wenn man zu Hause für die Schulmanschaft antritt. Sowohl Studierende als auch Professoren jubeln mit, drücken die Daumen vor dem Spiel und gratulieren nach dem Spiel - so gefeiert wird man selbst auf offziellen Turnieren in Deutschland nie. Die nachfolgenden Videos vermitteln die Stimmung, die vor Ort oft herrscht.




 

Wie kann ich mir das Leben als Sportstipendiat auf dem Campus vorstellen?
Als Stipendiat genießt man hohes Ansehen auf dem Uni-Campusgelände. Immerhin vertritt man die Hochschule bei vielen Hochschulwettkämpfen, die von vielen Studenten und Professoren aufmerksam verfolgt werden - entweder jubelnd am Rand des Spielfeldes oder in den hochschulinternen News. Als Stipendiat ist man in der Regel recht bekannt auf dem Unigelände, was natürlich das Kennenlernen anderer extrem erleichtert. Nicht selten wird man mit diversen Party Einladungen konfrontiert ;-)

Welche Konsequenzen ergeben sich für den Unterricht?
Die Popularität der Sportler transportiert sich bis in den Unterricht, wo Professoren zum Teil sogar währenddessen zu Siegen ihrer Schüler gratulieren. Die Sportler brauchen in der Regel pro Semester ein paar Mal aufgrund von Vergleichskämpfen in anderen Städten nicht zum Unterricht zu erscheinen und sind durch die Teilnahme an den Vergleichskämpfen der Universität stets automatisch entschuldigt. Hausaufgaben werden allerdings in der Regel nicht erlassen, man muss also aufholen!

Wie ist überhaupt das Campusleben generell im Gegensatz zum Leben als Student in Deutschland?
Das Campusleben ist wohl eine der tiefgreifendsten Erfahrungen deutscher Studierender im Ausland, unabhängig von einem Stipendium. Man muss sich das so vorstellen: Im Gegensatz zu Deutschland, wo Studierende am Rand der Hochschule oder in der angrenzenden Stadt wohnen, wohnen die Studierenden einer US-Universität zum Großteil direkt auf dem Unigelände, viele in sogenannten Dorms, die Einzel- aber vor allem Doppelzimmer bereitstellen. Selbst wenn Studenten nicht auf dem Campus wohnen, haben sie doch morgens zum Unterricht zu erscheinen, denn in den USA herrscht Anwesenheitspflicht! Entsprechend ist morgens auch die Verkehrsdichte und der Run auf die Parkäuser, da sich dann zur gleichen Zeit etwa zwanzig- bis fünfzigtausend Studierende in den diversen Klassenräumen auf dem Campusgelände einfinden müssen.
Man geht morgens also zu Fuß mit tausenden anderer zum Unterricht und wechselt wiederrum nach ein paar Unterrichtsstunden die Gebäude und Klassenzimmer - von oben betrachtet wie in emsiger Ameisenhaufen. Das Unileben beginnt aber erst wirklich nach Schulschluss, wo man sich dann zum Lernen oder zum Abhängen trifft oder etwa ins uniinterne Fitnessstudio oder an den Pool geht. Ebenso ist die Bibliothek an fast allen Unistandorten zentraler Meetingpoint mit sehr flexiblen Öffnungszeiten bis spät in den Abend.
An den Wochenenden fährt ein kleiner Teil der Studenten nach Hause oder zu seinen Partnern, der Großteil bleibt jedoch auf dem Unigelände, denn es gibt in der Regel etliche Partys oder auch sportliche Veranstaltungen. Alternativ fährt man mit Leuten in die Stadt und geht tanzen. Für Spaß ist also genug gesorgt, man lebt in einer wirklichen Studentengemeinschaft, in der man viele neue Freunde finden kann, und Abwechslung ist ebenfalls vorhanden.


Campusgelände - was kann man sich darunter vorstellen?
Was die amerikanischen Hochschulen als "Campus" bezeichnen, bezeichnet der Durchschnittsdeutsche wohl als Universitätsstadt, so groß sind in der Regel dessen Ausmaße. Grünanlagen und Wasserstellen wechseln sich mit großen Gebäuden, großzügigen Plätzen, Parkbänden und dann meinst am Rande des Unigeländes mit den Sportanlagen ab. Die großen Hochschulen mit mehr als zwanzigtausend Studenten besitzen Campusgelände, die den Ausmaßen einer wirklichen Kleinstadt entsprechen, da alles sehr großzügig gestaltet ist - die Studenten sollen sich wohlfühlen, verbringen sie doch bis zu vier Jahre auf dem Unigelände, eventuell sogar mehr.