Bericht von Cecilia K.

Hi, mein Name ist Cecilia Kuntz und ich bin ein „Freshman“ (im ersten Jahr) an der Ohio Dominican University in Ohio, Columbus und bin Torhüterin der Fußball Mannschaft. Ich schreibe meine Erfahrungen auf, da es mir extrem geholfen hat, Eindrücke zu sammeln und meine Erwartungen an das Leben hier herauszufinden.

Also, warum sollte man in den USA studieren? Was sind die Vorteile?  Diese Fragen habe ich mir am Anfang selber gestellt. An meiner alten Schule hat jemand einen Vortrag über ein Studium in den USA gehalten. Er hat die Möglichkeiten vorgestellt, mit welchen man in den USA studieren kann. Als dann die Worte Stipendium und Fußball fielen war ich ganz Ohr. Als ich dann zu Hause war, habe ich ein bisschen recherchiert und bin letztendlich bei Sport-Scholarships gelandet. Ich habe mir meine Chancen einschätzen lassen und ein paar Tage später kam dann eine Antwort. Danach habe ich dann den Kontakt zu der Organisation gesucht und der Prozess fing an. Ich werde nicht lügen, der ganze Prozess der Anmeldung, der beiden Tests und der Suche nach der richtigen Uni haben mich sehr gestresst. Es war sehr viel Arbeit und man braucht wenigstens ein bisschen Organisationstalent, um alles im Überblick zu behalten und vor allem nicht die Lust zu verlieren! ABER ich konnte mich immer auf die Hilfe von Sport-Scholarships verlassen und sie haben mich in jedem Schritt unterstützt.

Dadurch, dass mir relativ schnell bewusst wurde, dass ich nach Amerika möchte dauerte der Prozess bei mir ziemlich lange, so in etwa ein Jahr. Man denkt sich immer man hat noch genug Zeit usw., aber so ist es nicht! Die 10 Schritte auf der Website von Sport-Scholarships sind enorm wichtig und man sollte alles was man kann so schnell wie möglich erledigen, sowie zum Beispiel die Zeugnisse übersetzen zu lassen.

Ich würde jedem den Tipp geben, sich eine Liste zu erstellen mit: Uni/ College – Email + Nummer vom Coach – Division – Eigenes Ranking. Und jedes Mal, wenn ein neues Angebot reinkommt, muss man sich dazu zwingen es aufzuschreiben, denn es wird am Ende enorm wichtig seine Notizen zu haben. Des Weiteren habe ich von Anfang an nach dem Ausschluss Verfahren gehandelt und der Uni oder dem College sofort zurückgeschrieben. Ich hatte zwei Standard E-mails die ich erstmal versendet
habe. Eine zeigte mein Interesse, während die andere eine höfliche Absage beinhaltete.  Letztendlich kam alles ziemlich schnell auf mich zu, deswegen war es so wichtig den Überblick zu behalten. Ich habe letztendlich meine Top10 zusammengestellt, danach Top5 und Top3. Ich habe mit jedem Coach der Top10 Unis telefoniert, denn nur so bekommt man auch einen Eindruck. Ich habe mir sehr viele Fragen vorbereitet und mich selber gefragt, was mir alles wichtig ist. Letztendlich muss man irgendwo Abstriche machen- es gibt nicht die EINE perfekte Uni- dessen musste ich mir auch erstmal bewusst werden. Wenn man sich dann für eine Uni entschieden hat, geht es in eine ziemlich harte Phase, was aber auch von der Uni oder dem College abhängig ist. Ich kann den Vergleich zwischen zwei Universitäten ziehen, da bei mir in der Endphase leider etwas schief gegangen ist, weshalb ich letztendlich in Ohio, Columbus gelandet bin und nicht mehr in Texas. ABER ES WAR DAS BESTE WAS MIR PASSIEREN KONNTE.

Die Uni von Texas wollte sehr viele Ärztliche Nachweise haben und auch sonst hat der Prozess der Anmeldung ziemlich lange gedauert, aber ich konnte wenn ich Fragen hatte, mich immer an Scholarship wenden, somit war das weniger ein Problem. Nachdem ich endlich alles fertig hatte kam eine Nachricht von dem Trainer. Etwas hat mit meiner Anmeldung an dieser Uni nicht geklappt und das Anmeldedatum sei überschritten, somit konnte ich nicht mehr an diese Uni gehen. Das war 4 Wochen vor meiner Abreise und ich hatte natürlich allen anderen Trainern abgesagt. Die Pre-season würde bei den meisten in 2 Wochen beginnen, somit waren meine Chancen noch eine andere Uni zu finden nicht wirklich groß, vor allem eine Uni die all meinen vorherigen Ansprüchen entsprach. Ich stand natürlich die ganze Zeit in Kontakt mit Scholarship, welche meine Ansprüche kannten. Und tatsächlich haben sie es geschafft eine Uni zu finden, die meinen Ansprüchen ziemlich nahe kam. Ich hatte nicht wirklich eine andere Wahl, aber nachdem ich mit dem Coach telefoniert habe, war ich mir sicher, dass die Uni eine gute Wahl ist. Ich hatte Glück im Unglück, denn die Mannschaft brauchte dringend eine Torhüterin die starten könnte. Die Kommunikation mit der Trainerin war sehr einfach und sie hat mir bei allem geholfen und mich regelmäßig kontaktiert. UND GENAUSO MUSS ES AUCH SEIN.

Ich empfehle jedem, bei der Entscheidung auf sein Gefühl zu hören! Wenn die Kommunikation mit dem Trainer nicht läuft oder man auf eine Antwort warten muss, dann ist es nicht die richtige Uni!! Ich habe das erst im Nachhinein gemerkt, weswegen ich meine Erfahrung auch unbedingt teilen möchte! Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann ist es nicht das richtige.

Sport-Scholarships hat mir in jedem Schritt Hilfe angeboten und mich immer unterstützt. Ich bin sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und bin sehr glücklich mit meiner Universität!