Bericht von Janin K.

Vorweg muss ich sagen, dass mein Traum wahr geworden ist. Studieren und schwimmen in den USA ist genau, wie ich es mir vorgestellt habe und ich bin froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe.
Waehrend der ersten Tage war ich ziemlich ueberfordert mit all den neuen Eindruecken und natuerlich auch der Sprache. Ich wurde aber sehr herzlich von meinen Teamkameraden aufgenommen und wirklich jeder ist super hilfsbereit und offen. Ausserdem hat die Uni allen Freshmans, hier am Catawba College, waherend der ersten Tage alphas zur Seite gestellt. Das war wirklich sehr gut, denn am Anfang ist man grade auf dem Campus noch super orientierungslos.
Nach circa 2 Wochen habe ich mich aber schon wie zu haus gefuehlt. Wenn man sich erstmal seinen Dormroom wohnlich gemacht hat und erste Kontakte geknuepft hat, ist auch das Heimweh wie weggeblasen. Teil des Schwimmteams zu sein ist hier in den USA ein Vollzeitjob, waehrend der Saison beginnt der Tag mit Fruehtraining vor dem Freuhstueck, dann Unterricht und anschliessend gleich wieder Training. Nach dem Abendessen setzt der Coach meistens eine Studyhall an, inder man dann seine Hausaufgaben erledigen muss. An den Wochenenden geht es zu Wettkaempfen an verschiedenen Universitaeten. Obwohl jeder super beschaeftigt ist kommt der teamspirit nicht zu kurz. Das “WE” spielt eine ganz grosse Rolle. Es beginnt bei Teambuilding trips zu Beginn der Saison ueber gemeinsame Fruehstuecke und Abendessen bis zum “cheering” auf den Wettkaempfen. Ich fuehle mich sehr wohl in meinem team und man kann sich aufeinander verlassen, was ich persoenlich sehr wichtig finde. Ich habe mich bereits auf allen meinen Strecken um einige Sekunden steigern koennen und bin auch sehr zufrieden mit meinem Coach. Man merkt auf jeden Fall den Unterschied zwischen einem Trainer in Deutschland, der meistens auch noch einen “richtigen”Job hat,  oder einem hauptberuflichem Coach hier in den USA. Ein weiterer Vorteil ist dass die Wege hier kurz sind. Ich kann sowohl Mensa, Pool und Unterrichtsraeume innerhalb von 5 MInuten erreichen. In meinem team sind ausser mir noch eine Suedafrikanerin, 4 Schweden, ein Franzose und 2 Israelen. Man lernt jeden Tag ein Stuecken der anderen Kulturen kennen und man hat auch immer jemanden zum sprechen, falls das Heimweh mal etwas staerker ist. Das absolute Highlight bisher war unser Trip nach Florida. Kurz vor den Weihnachtsferien sind wir zu einem Wettkampf nach Florida gefahren.
Zu Beginn hatte ich etwas Bedenken, dass ich in der Uni nicht mit dem Stoff mitkomme. Allerdings haben sich diese Aengtse als voellig unnoetig herrausgestellt. Die Lehrer sind absolut hilfsbereit : auch nach Unterrichtsschluss bieten sie teilweise “Skype Lernsessions” an. Pruefungen und Test sind fuer deutsche Verhaeltnisse eher einfacher und meistens multiple choice.
Nicht zu vergessen sind natuerlich auch die Studentenpartys die zum Studieren hier in den USA auf jeden Fall dazu gehoeren.
Ich bin sehr gluecklich dass ich diesen Schritt mit Sportscholarhips.com gewagt habe und fuehle mich sehr gut betreut, auch jetzt waehrend meines Aufenthaltes hier in den Staaten.
Liebe Gruesse
Janin K.