Bericht von Kai B.

Hallo,

mein Name ist Kai Beckschulte und ich studiere an der Regis University in Denver/Colorado. Ich komme aus der Umgebung von Köln. Dort habe ich eigentlich fast meine ganze Jugend bei eher kleineren Clubs gespielt, bis ich dann in meiner letzten Saison zu Alemannia Aachen gewechselt bin um dort ein Jahr U19 Bundesliga zu spielen. Dieses Jahr war dann sozusagen mein „Gap Year“, da ich schon im Sommer 2018 mein Abitur gemacht habe.

In diesem Jahr ist mir dann bewusst geworden, dass ich gerne weiter Fußball auf hohem Niveau spielen möchte, ich mich aber nicht nur darauf konzentrieren möchte, sondern vor allem auch einen Universitätsabschluss erreichen möchte. Ich habe dann schnell gemerkt, dass das in Deutschland nicht so einfach geht, da der Fußball ja schon viel Zeit in Anspruch nimmt. Von meinen Freunden, die schon angefangen haben zu studieren, habe ich dann mitgekriegt, dass sie kaum noch Zeit für andere Dinge haben, vor allem nicht für Leistungssport. Ich hatte zwar schon vorher den groben Plan mit einem Fußballstipendium in die USA zu gehen, dieses Gap Year hat mich dann aber nochmal in meinem Beschluss bestärkt.

Der Vermittlungsprozess ist tatsächlich ziemlich aufwendig, und ich war sehr froh bei all meinen Fragen Hilfe von Sports- Scholarships zu bekommen. Vor allem der Videodreh, die Vorbereitung auf den SAT und die Kommunikation mit den Trainern hat viel Zeit in Anspruch genommen und so war es sehr beruhigend, dass ich bei Fragen immer schnelle Rückmeldung innerhalb von maximal einem Tag bekommen habe. Was ich wirklich jedem Spieler empfehlen kann ist der von Sport-Scholarships organisierte Showcase. Dieser ist wirklich sehr gut organisiert, mach viel Spaß und ich habe dort auch letztendlich einen der Trainer meiner jetzigen Uni kennengelernt. Dadurch kannte ich schonmal eine Person, die ich dort vor Ort treffen würde, was mir und natürlich auch meinen Eltern ein sehr gutes Gefühl gegeben hat.

Auch in den letzten Zügen des Prozesses, als ich mich dann für meine Uni entschieden hatte, war ich sehr froh die Hilfe von Sport-Scholarships zu bekommen. Für das NCAA Clearing, die Anmeldung beim amerikanischen Sportverband, und den Visumsantrag gibt einige Dinge zu beachten und man muss viele Informationen angeben. Deshalb war ich froh dafür eine sehr gute Schritt für Schritt Anleitung an die Hand zu bekommen, die mir diese Prozesse auf jeden Fall vereinfacht hat.

Mittlerweile bin ich nun schon seit einem Monat hier in den USA. Die Pre Season mit den Trainern ist wirklich sehr kurz, etwa zwei Wochen. Die Fitness wird dann aber schon vorausgesetzt und das wird wirklich ernst genommen, man sollte also auf jeden Fall schon fit hier ankommen. Wir sind dann für vier Tage ins Trainingslager in die Rocky Mountains gefahren, was wirklich eine tolle Erfahrung war. Insgesamt sind die Trainingsbedingungen wirklich sehr gut hier. Wir haben zwei Trainingsplätze und ein Spielfeld, alle Naturrasen. Bei jedem Training ist ein Physio dabei und auch nachmittags kann man fast immer in den Physioraum und Behandlung bekommen oder ein Eisbad nehmen.

Auch das Leben auf dem Campus ist super cool. Ich wohne mit einem Mannschaftskollegen auf einem Zimmer und einige Freunde wohnen im gleichen Gebäude. Auch das akademische gefällt mir gut hier. Verglichen zu deutschen Unis sind die Klassen hier viel kleiner und personeller, die meisten Professoren sprechen dich sogar mit Namen an. Es ist eher so wie in der Schule.
Gerade sind wir mit der Mannschaft in Portland/ Oregon für einen viertägigen Trip um zwei Spiele zu spielen. Sowas ist wirklich eine ganz tolle Erfahrung und ich bin sehr froh diesen großen Schritt gemacht zu haben, denn ich habe jetzt schon viele nette, sehr gastfreundliche Menschen kennengelernt und viele tolle Erfahrungen gemacht.

An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim ganzen Team von Sport-Scholarships bedanken. Ihr habt mir wirklich bei allen Fragen immer sehr schnell eine passende Antwort geliefert und mir somit enorm geholfen. Vor allem den Showcase möchte ich hier nochmal betonen, der ist wirklich super.

Viele Grüße,

Kai