Bericht von Marta L.

Ich habe eigentlich nie wirklich daran gedacht in den USA zu studieren. Bis vor kurzem war das echt kein Thema für mich. Vor ungefähr einem Jahr bin ich dann doch irgendwie darauf gekommen und habe entschlossen mich einfach Mal zu bewerben. Über Sport-Scholarships.com habe ich dann Kontakt zu Coaches in den USA aufgenommen und mich letztendlich für die Fairfield University in Connecticut, nahe New York City, entschieden.

Dies war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, auch wenn das Anmeldeverfahren und all die Anforderungen etwas kompliziert sind, habe ich es durch die super Hilfe von den Mitarbeitern von Sport-Scholarships.com relativ schnell und ohne Probleme geschafft!

Ich war anfangs ziemlich aufgeregt, da ich ja nicht wirklich wusste was mich erwartet, jedoch schnell habe ich mich eingelebt. Ich musste zwei Wochen vor Unibeginn schon hinfliegen, da unsere Saisonsvorbereitung schon etwas früher begonnen hatte. Als ich dort ankam sind meine Mannschaftskolleginnen gleich mit mir einkaufen gegangen und haben mir gleich geholfen alle nötigen Sachen, um mein Zimmer einzuräumen und zu gestalten, zu kaufen.

Am nächsten Tag begann auch schon das Training. Wir trainieren zwei Mal am Tag, um uns optimal auf die Saison vorzubereiten. Das Training war natürlich anstrengend aber es machte auch sehr viel Spaß. Die Mannschaft und das Trainerteam sind alle echt sehr nett und da wir neben den Trainings auch viele andere Aktivitäten miteinander unternahmen, haben sie alle sogenannten „Freshmen“, also die Mädels im ersten Jahr sehr schnell eingelebt.

Das erste Highlight meines USA-Aufenthaltes war auf jeden Fall unsere Reise nach Kalifornien. Da wir unsere ersten zwei Spiele in bzw. nahe San Francisco hatten, verbrachten wir dort ungefähr eine Woche. Natürlich war neben Trainings und Matchs auch noch etwas Zeit für ein bisschen Sight-Seeing, das wir klarerweise alle sehr genossen, da San Francisco eine wunderschöne Stadt ist und die Golden Gate Bridge in echt einfach noch viel imposanter ist als in den ganzen Hollywood-Filmen, die ich bisher gesehen hatte!

Leider verloren wir unser erstes Spiel gegen UC Berkeley mit 2:1 im Golden Goal in der Verlängerung, jedoch konnten wir das zweite Spiel gegen UC Davis mit 2:1 verdient gewinnen. Nach etwas mehr als einer Woche ging es leider wieder zurück.

Als die Uni begann, wurden es ein bisschen weniger Trainings, aber eigentlich nicht viel weniger. Es wurde trotzdem immer noch jeden Tag trainiert, zwei Mal pro Woche gab es ein Spiel. Am Ende der Vorrunde standen wir in unserer Conference auf Platz 4, somit mussten wir im Halbfinale gegen UAlbany spielen, gegen die wir davor mit 2:1 verloren haben, jedoch waren wir die einzige Mannschaft, die so knapp gegen sie verloren hatte.

Für die Finalspiele mussten wir dann auch nach Albany fahren. Wir hatten dort einen echt schönen Empfang, wo die besten Spielerinnen, so wohl athletisch als auch akademisch, vom Vorstand der America East Conference geehrt wurden.

Das Halbfinale war am nächsten Tag sehr ausgeglichen, jedoch mussten wir uns wieder knapp, durch ein sehr spätes Tor, wieder einmal geschlagen geben. Die Trauer war natürlich groß, auf der einen Seite wegen der Niederlage, auf der anderen Seite, da es das letzte Spiel für unsere Seniors waren, die seitdem auch nicht mehr bei uns mittrainieren.

Neben dem Hockey ist es hier natürlich auch sonst sehr toll. Die Menschen hier sind sehr offen, das heißt man lernt schnell und einfach viele neue Leute kennen. Die Professoren unterrichten alle sehr gut und wenn man etwas braucht geht man in ihre Office  Hours, welche meistens 2 Mal die Woche stattfinden. Falls man sonst irgendwelche Probleme mit der Uni hat bekommt man immer sehr schnell Hilfe, vor allem Sportler werden sehr gefördert und unterstützt und es bereitet eigentlich keine Probleme wenn man auch Mal den Unterricht versäumt.

Derzeit sind wir in der Off-Season, das heißt wir haben keine Spiele, nur zwei freundschaftliche Turniere im April, der Fokus liegt am Kraft- und Ausdauertraining, sowie am verbessern unseres Technik. Wir trainieren immer noch jeden Tag, jedoch, wie gesagt, haben wir mehr Kraft- und Athletiktraining, als wir im Herbst hatten.

Alles in Allem gefällt es mir hier sehr gut und ich freue mich diesen Schritt gemacht zu haben. Ich kann dies allen Hockey-Liebenden nur wärmstens empfehlen und mit den Mitarbeitern von Sport-Scholarships.com geht das auch alles echt einfach!