Bericht von Maximilian

Hallo Herr Voigt,

meine Frau, meine Tochter und ich machen gerade Urlaub in den USA. Seit Donnerstag sind wir in Cedar Rapids, neugierig wie es unserem Sohn Maximilian an der Mount Mercy University geht. Von unserem Eindruck aus Elternsicht möchten wir Ihnen gern ein feedback geben:

Nach ersten Eingewöhnungsumstellungen hat sich Max nach unserer Beobachtung schon sehr gut in das Unileben integrieren können. Ich habe in den 80ern in Deutschland in einem eher anonymen Umfeld studiert und bin äußerst beeindruckt von den guten Studienbedingungen an dieser vergleichsweise kleinen Universität (individuelle Betreuung, Campus, Bibliothek, Verpflegung). Es scheint uns "verschulter" als in Deutschland mit dem Vorteil eines viel familiäreren Umgangs zwischen Kommilitonen und Dozenten.

Ganz besonders begeistert sind wir von Maximilians Coach Amir Hadzic. Wir haben ihn als extrem gastfreundlich und sehr gebildet kennen gelernt. Er scheint für die Jungs immer da zu sein und versorgt sie sogar aus dem hauseigenen Fundus mit Gegenständen des täglichen Bedarfs wenn Not am Mann ist. Nach unserer Beobachtung hat er es nach kürzester Zeit geschafft, aus einer "zusammengewürfelten" Truppe eine Mannschaft zu formen. Die spielerischen Resultate dokumentieren das eindrücklich. Auch unser Sohn hat es unter Anleitung des Trainerteams (nicht zu vergessen Co-Trainer, Physiotherapeutin und sicherlich noch weitere Personen) geschafft, sich innerhalb eines kurzen Zeitraums einen Stammplatz zu erarbeiten. Wir hatten jetzt die Gelegenheit, 2 Spiele des Teams zu verfolgen. Dabei haben wir bei unserem Sohn nochmals Fortschritte hinsichtlich Einsatz, Kampfgeist, Tempo und Abstimmung mit den anderen Mannschaftsteilen festgestellt. Das große Ziel der Mannschaft sind die Nationals in diesem Jahr und so wie es aussieht, bestehen gute Chancen, daran teilzunehmen. Ein toller Einstieg für einen Freshman! Der Coach ist ein Beispiel dafür, dass es auch mit menschlicher Wärme geht. Uns hat es viel Spaß gemacht, die temporeichen Spiele anzusehen. Die Stimmung auf den "Rängen" war fröhlich, nichts war zu spüren von der in Deutschland mancherorts feindseligen Stimmung, wenn sehr rivalisierende  Teams aufeinander treffen.

Nun ist unser Sohn erst seit August in Cedar Rapids. Ihre positiven Aussagen zum Trainer und zur Uni sind bis hierhin jedoch absolut zutreffend. Dafür und für die Vermittlung an diese Uni möchten wir Ihnen und dem Team von Scholarships danken! Wir freuen uns, wenn es unserem Sohn auch weiterhin so viel Spaß macht, in der Mannschaft spielen zu dürfen und hoffen, dass er von Verletzungen verschont bleibt und - nicht zu vergessen - natürlich auch im Studium Fortschritte macht. Dann hat sich der Aufwand für dieses Teilstipendium sicherlich mehr als gelohnt.

Viele Grüße aus Cedar Rapids!

Thomas mit Familie