Bericht von Rebekka K.

Hey! Wenn du das liest überlegst du dir wahrscheinlich gerade dich für ein Sportstipendium in den USA zu bewerben, richtig? Du bist ein ehrgeiziger Athlet und möchtest in einem Umfeld studieren, dass deine sportliche Seit unterstützt und fördert? Dann bist du hier genau richtig! Vor gar nicht allzu langer Zeit war ich in genau dieser Situation, und auch wenn ich mich jetzt hier in den USA schon total gut eingelebt habe, erschien mir das alles eine Hausnummer zu groß. Doch ich wollte die Möglichkeit nicht unversucht lassen und so habe ich beschlossen mit der tatkräftigen Hilfe von Sport-scholarships.com meinem Traum eine Chance zu geben. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit war es dann endlich soweit; ich wurde von Flughafen abgeholt und zu dem Campus gebracht, der für die nächste Zeit wohl mein Zuhause sein wird.

Zuerst einmal möchte ich dir kurz von dem Leben in den Dorms berichten. Ich teile mein Zimmer mit einem anderen Mädchen und wir verstehen uns richtig gut. Als Freshman ist es meine Meinung nach das Beste on-campus zu wohnen, weil man so viele neue Leute kennen lernt, einfach zu den Vorlesungen und zum Training kommt und von den gebotenen Veranstaltungen nicht zu weit entfernt ist. Obwohl ich eher ein introvertierter Mensch bin, gefällt mir das Dormleben sehr gut!

Auch mit meinen Kursen komme ich super zurecht! In dem College hier ist die Studenten-zu-Professoren-Rate ziemlich klein, was in kleine Kurse resultiert und mir persönlich dabei hilft aktiver mitzuarbeiten. Zudem kommt, dass wir das ganze Semester über Klausuren schreiben und Hausarbeiten haben und nicht nur am Ende die finalen Klausuren schreiben. Das Collegeleben ist also eher wie in einer Schule organisiert, was allerdings zu Gunsten der Studenten ist.
 

Okay, jetzt komme ich zu dem Part, der dich wohl am Meisten interessiert: DER SPORT. In meinem Fall ist dies TRACK AND FIELD. Zunächst einmal ist es eine ganz andere Atmosphäre Sport an einem College zu machen, das hat hier echt einen hohen Stellenwert. Dieser hohe Stellenwert bringt aber auch hohe Anforderungen mit sich: die Coaches verlangen sowohl im Training als auch außerhalb eine positive Arbeitsmoral und Motivation.

Mein Team ist echt cool, und gerade von den Mädels her passte es von Leistungsniveau und auch von menschlichen her sehr gut. Mein Trainer ist ehrgeizig und erwartet das auch von seinen Athleten, er ist stets bemüht das Training so zu gestalten dass wir zwar an unsere Grenzen kommen aber nicht ins Übertraining kommen. Er reagiert auch auf unser Feedback und so kommen wir immer zu einer Lösung die fair für beide Seiten ist und einen sportlich weiterbringt.

Ich trainiere hier montags bis freitags jeweils vor den Kursen, mein Training beginnt um sechs Uhr in der Früh und zusätzlich zu dem Training im Stadion haben wir noch zwei bis dreimal in der Woche Krafttraining. Ja, mein Schlafrhythmus musste sich erstmal daran gewöhnen aber mittlerweile läuft das echt gut und ich sehe auch die Vorteile, wenn man das Training schon in der Früh hinter sich bringt.

Vielleicht fragst du dich warum gerade Idaho? Ich kann nur empfehlen, dir die Programme des Trainers und der Uni für die du dich interessierst genau anzuhören und dem Priorität zu geben, gegenüber von großen Städten oder Ähnlichem, weil im Endeffekt ist es das Wichtigste dass du dich dort wohl und willkommen geheißen fühlst.