Sportstipendium selbst organisieren?

Es gibt auch Athleten, die versuchen, sich auf eigene Faust ein Sportstipendium zu organisieren. Das kann im Einzelfall klappen, birgt prinzipiell aber große Risiken.
Zum Einen haben diese Sportler nur eine kleine Auswahl an Teams, häufig vielleicht über Bekannte, die schon dort studieren. Die Trainer an den großen, renommierten Universiäten erhalten nämlich täglich Dutzende Emails von individuellen Athleten und können sich daher gar nicht mit diesen beschäftigen. Sie nutzen daher einige wenige, renommierte Agenturen wie die unsere als "Filter". Zum Anderen muss eine Universität, die gut für einen Studierenden ist, nicht auch gut für den anderen Studierenden sein, da häufig die Bedürfnisse und Voraussetzungen ganz andere sind. 
Darüber hinaus sind viele Schwierigkeiten für Individualbewerber und auch US-Trainer (dt. Noten, Amateurstatus etc.) nicht absehbar und führen daher noch kurz vor Studienbeginn zum Scheitern des Unternehmens. Wir schließen solche Risikofaktoren bereits vor Beginn der Zusammenarbeit aus. 
 

Achtung!

Eine Eigenbewerbung ohne professionelle Betreuung ist risikoreich und ihr müsst euich ganz sicher sein, alle relevanten Aspekte zu überblicken und die Unterstützung eines sehr erfahrenen Trainers zu haben. Ein großer Teil der Eigenbewerber scheitert z.B. an der Start-/Spielberechtigung oder Hochschulbewerbung!

Jedes Jahr werden wir im Sommer von einigen Athleten kontaktiert, die diesen Schritt meist aus Kostengründen gegangen sind und dann kurz vor Studienbeginn etwas dazwischen gekommen ist, wie beispielsweise:

  • dass die Einschreibung nicht akzeptiert wurde,
  • das NCAA/NAIA Clearing nicht erfolgt ist,
  • dass die Stipendienzusagen nicht eingehalten worden sind, oder
  • dass die Bedingungen vor Ort (Lage, akademische Qualität, Sportmannschaft, Coach etc.) nicht zusagen. Ein Wechsel ist aber frühestens nach 1 Jahr möglich.

Gründe zur Nutzung von Sport-Scholarships

  • Akademisch und sportlich passende Hochschule finden
    In der Regel sind 5-15 Stipendienangebote nötig, um eine finanziell, akademisch und sportlich passende Uni zu finden.

    Ein Studium mit Sportstipendium in den USA macht nur Sinn, wenn ich dort auch in die Mannschaft passe, sportliche Entwicklungsmöglichkeiten habe und v.a. auch mein gewünschtes Fach studieren und den Abschluss in Deutschland anerkennen lassen kann. Wir beraten euch ausführlich und ehrlich zu diesen Punkten und sagen euch auch, wenn wir ein Vorhaben nicht für sinnvoll halten. Wir kennen uns im US-Studiensystem sehr gut aus, erhalten laufend wertvolles Feedback unserer Klienten zu den verschiedenen Programmen und haben viele Universitäten auch schon persönlich besucht. Diese Erfahrungen geben wir an euch weiter. 

    Erst wenn man viele Stipendienangebote von unterschiedlichen Hochschulen bekommt, kann man für sich die am besten passende Hochschule ermitteln - damit die Auslandserfahrung zu einem nachhaltigen Erfolg wird.
  • Möglichst hohes Stipendium

    Vielfältige Stipendienangebote sind auch notwendig, um sicher zu gehen, dass möglichst geringe oder keine Eigenkosten für Studium, Unterkunft und Verpflegung an der Hochschule in den USA übrig bleiben.

    Je besser die Trainer einem Athleten einschätzen können und je mehr sie darauf vertrauen, dass die Rekrutierung schnell und erfolgreich abgeschlossen wird, desto höhere Stipendien werden sie dir ab dem ersten Semester anbieten. Die Trainer vertrauen unseren Evaluierungen (sportlich, akademisch, charakterlich). Sie wissen zudem, dass es keine Probleme im Vermittlungsprozess geben wird, weil die Sportler professionell betreut werden. Dadurch sind sie gewillt, überhaupt ein Stipendienangebot zu machen und dann auch gleich ein höheres. Dies gilt natürlich ganz besonders für Ballsportarten, wo eine Evaluierung der Fähigkeiten schwieriger ist als bei Individualsportarten, bei denen ich verifizierte Bestzeiten etc. nachweisen kann. Aber auch bei letzteren bleibt die Unsicherheit in Bezug auf die akademische Qualifikation, den bürokratischen Prozess etc.
    Wenn die Trainer euch also aufgrund unserer Empfehlung auch nur ein um 10 Prozentpunkte höheres Stipendium anbieten, habt ihr die Kosten der Vermittlung oftmals schon nach einem Jahr wieder eingespart. Zudem erspart ihr euch eine Menge Unsicherheit, Stress und Aufwand. 

  • Unterstützung bei der Bewerbungsbürokratie
    Der Bewerbungsprozess für ein Bachelorstudium an einer US-Hochschule sollte nicht unterschätzt werden, da er je nach Hochschule sehr unterschiedlich sein und zudem komplex und undurchsichtig erscheinen kann.

    Wir erstellen zusammen mit euch einen Zeitplan, wann ihr gewisse Aufgaben (z.B. Tests) angeht und helfen euch beim Ausfüllen der oft komplexen, englischsprachigen Dokumente. Dies gilt v.a. auch für den von euch zu unterschreibenden Stipendienvertrag und die Verpflichtungserklärung. Wir stellen sicher, dass alle Konditionen genau verstanden werden und in Einklang mit dem sind, was mit den Trainern besprochen wurde. 
  • Unterstützung zum Erhalt der Start-/Spielberechtigung
    Der Erhalt der Start- bzw. Spielgenehmigung durch das NCAA- oder NAIA-Clearinghouse kann im Einzelfall eine sehr langwierige und komplizierte schwierige Angelegenheit sein. Viele Sportler sind hieran aufgrund des komplexen Regelwerks gescheitert - auch trotz Mithilfe der US-Trainer, welche oftmals selbst überfragt sind und sich mit dem deutschen Schul- und Studiensystem oder dem Vereinswesen nicht auskennen. Eine negative Entscheidung der NCAA oder NAIA kann häufig nicht mehr rückgängig gemacht werden. Das Verfahren ist zudem sehr formalisiert, man kann seinen Fallentscheider nicht anrufen oder etwas individuell erklären. Ohne das Clearing gibt es kein Stipendium und die Einschreibung ist an den meisten Unis dann auch hinfällig.