Studieren in den USA

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In vielerlei Hinsicht sind die USA für Menschen vielen Nationen ein Sehnsuchtsort. Seien es Urlaubspläne, Jobs oder gar die endgültige Auswanderung. Von den Metropolen New York, Chicago oder San Francisco über die atemberaubende Natur des Grand Canyons, der Everglades oder der Rocky Mountains bis hin zu Reiseklassikern wie der Route 66 bieten die Vereinigten Staaten eine nahezu unerreichte Vielfalt an Sehenswürdigkeiten.

Um einen zeitlich begrenzten Einblick in das Land, seine Kultur sowie die Bevölkerung zu erhalten, bietet sich idealerweise ein Studienaufenthalt an. Mit den gut 4.900 Hochschulen unterschiedlicher Art haben Interessierte eine Fülle von Möglichkeiten, was die Standortwahl betrifft. Auch was die Fachrichtungen angeht, besteht in den USA eine Auswahl, die seinesgleichen sucht. Durch den hohen Anteil an ausländischen Studenten sowie der üblichen Kultur des Wohnens direkt auf dem Campusgelände bietet sich die Chance zu einem vielfältigen internationalen Austausch.

Studium und Sport in den USA ideal verbinden

Die USA bietet mit seinen mit seinem finanziell unterstützten System des Hochschulsports nahezu ideale Voraussetzungen für ausländische Studierende, ein Studium mit dem Sport zu verbinden. So kann man einerseits einen Bachelorstudium an einer anerkannten Universität in den USA absolvieren und dies durch ein Sportstipendium teilweise oder vollständig finanzieren. 

Darüber hinaus kann man sich in seinem Sport unter professioneller Anweisung der US-Coaches ideal weiterentwickeln. Die US Coaches betreiben ihre Trainertätigkeit meist hauptberuflich. Die Universitäten investieren große Geldsummen in die sportliche Infrastruktur auf dem Campus und sorgen so für ideale Trainingsbedingungen, damit sich das Team möglichst erfolgreich im Hochschulvergleich schlägt.

Die medizinischen und rehabilitatorischen Einrichtungen der Hochschule tun ihr übrigens, die Sportler ideal dabei zu unterstützen, ihre Leistungskraft voll zu entfalten. So gibt es nahezu an jeder Hochschule einen Kraftraum, Physiotherapeuten, Massagezentren, Schwimmbecken mit Gegenstromanlagen und vieles mehr, selbstverständlich alles kostenlos für die Sportstipendiaten.

Dass die Kombination von Leistungssport und Studium eine Menge Zeit, Disziplin und Mühe von den Studierenden verlangt, liegt auf der Hand. Zeitlich lässt sich nicht immer alles vereinbaren, so kann es durchaus sein, dass Unterricht oder auch Klausuren vom Sportstipendiaten nicht geschrieben werden können, weil zeitgleich Wettkämpfe der Sportmannschaft stattfinden. Hier haben Sportler allerdings Privilegien den anderen Studierenden gegenüber: das Fehlen im Unterricht ist automatisch entschuldigt und Klausuren können in der Regel nachgeholt werden. Dieses System der Rücksichtnahme auf den Sport gibt es in dieser funktionierenden Form nur in den USA.

Das Campusleben in den USA

Was die amerikanischen Hochschulen als "Campus" bezeichnen, hat manchmal das Ausmaß einer Kleinstadt. Grünanlagen wechseln sich mit großen Gebäuden, großzügigen Plätzen, Geschäften, Freizeitmöglichkeiten und Sportanlagen ab. Die Studenten sollen sich wohlfühlen, da sie über vier Jahre oder sogar länger die meiste Zeit auf ihrem Campus verbringen.

Das Campusleben ist wohl eine der tiefgreifendsten Erfahrungen deutscher Studierender in den USA, unabhängig von einem Stipendium. Man muss sich das so vorstellen: Im Gegensatz zu Deutschland, wo Studierende am Rand der Hochschule oder in der angrenzenden Stadt wohnen, wohnen die Studierenden einer US-Universität zum Großteil direkt auf dem Unigelände, viele in sogenannten Dorms, die Einzel- aber vor allem Doppelzimmer bereitstellen. Selbst wenn Studenten nicht auf dem Campus wohnen, haben sie doch morgens zum Unterricht zu erscheinen, denn in den USA herrscht Anwesenheitspflicht! Dadurch hat man automatisch sehr viel Kontakt zu anderen Studierenden, v.a. natürlich in seinem Hauptfach und den Teamkameraden. Die Sportmannschaften werden in der Regel vom Großteil der Studierenden unterstützt. Wettkämpfe werden gerne besucht und die Fans sind immer wieder sehr kreativ darin, ihre Mannschaft anzufeuern. 

Typischer Tag an einem Campus

Man geht morgens meist zu Fuß mit hunderten oder tausenden anderer zum Unterricht und wechselt wiederrum nach ein paar Unterrichtsstunden die Gebäude und Klassenzimmer - von oben betrachtet wie in emsiger Ameisenhaufen. Das eigentliche Unileben beginnt aber erst wirklich nach dem Ende der meisten Kurse, wenn man sich dann zum Lernen oder zum Entspannen trifft, also etwa ins uniinterne Fitnessstudio oder an den Pool geht. Ebenso ist die Bibliothek an fast allen Unistandorten zentraler Meeting Point mit sehr flexiblen Öffnungszeiten bis spät in den Abend.

An den Wochenenden fährt ein kleiner Teil der Studenten nach Hause oder zu seinen Partnern, der Großteil bleibt jedoch auf dem Unigelände, denn es gibt in der Regel etliche Partys oder auch sportliche Veranstaltungen. Alternativ fährt man mit Leuten in die Stadt und geht shoppen oder tanzen. Für Spaß ist also genug gesorgt, man lebt in einer wirklichen Studentengemeinschaft, in der man viele neue Freunde finden kann, und Abwechslung ist ebenfalls vorhanden.

Video zum SDSU Campus und Fussball Programm

Schönes Video, welches einen Campus an einer typischen Hochschulen in den USA zeigt und dazu Eindrücke vom Fussball-Team.